07.01.09

Optische Täuschungen - ein BrainLab Projekt im neuen AEC




Trauen Sie Ihren Augen?

Auf gewisse Dinge können wir uns verlassen: Der Himmel ist blau, die Welt dreidimensional, ein Gegenstand umso kleiner, je weiter er weg ist.
Glauben Sie das wirklich?



Im Laufe der Evolution haben sich unsere Augen und unser Gehirn erfolgreich an visuelle Alltagssituationen angepasst.
Bei optischen Täuschungen versucht das Gehirn, bekannte Muster auf das Gesehene anzuwenden. Wenn uns aber notwendige Bezugspunkte fehlen (z. B. andere Gegenstände, Tasten, Hören etc.), sind unsere Augen und unser Gehirn auf sich gestellt und liefern oft falsche Interpretationen.



Viele der optischen Täuschungen lassen sich bis heute nicht genau erklären. Sie machen jedoch in faszinierender Weise bewusst, wie sehr unser Bild von der Welt davon abhängt, wie unser Gehirn ankommende Informationen auslegt.




In der Medizin werden optische Täuschungen zur Feststellung von Epilepsie und Migräne eingesetzt. Die Psychologie macht sich beim Rorschachtest zunutze, dass wir in zufälligen Mustern immer nach bekannten Strukturen suchen. Oder glauben sie wirklich, dass der Mond ein Gesicht hat?


Optische Täuschungen & Sehphänomene von Michael Bach
Eine der besten Websites über optische Täuschungen hat Dr. Michael Bach zusammengestellt. Von ihm stammen auch viele der Beispiele die wir im neuen AEC zeigen

Faszinierend sind auch die Beispiele von Professor Akiyoshi KITAOKA

...und wie immer: Alles was man über optische Täuschungen wissen sollte gibts auf Wikipedia: Optische Täuschung



Optical Illusions
Do you trust your own eyes?

There are certain things we can rely on: the sky is blue, the world is three-dimensional, and the further away an object is, the smaller it gets.
Do you truly believe that?

Over the course of evolution, our eyes and our brain have successfully adapted to everyday visual situations.
When viewing optical illusions, the brain seeks to apply familiar patterns to what it sees.
But when our eyes lack necessary points of reference (such as other objects, input from touching and hearing) our eyes and brain are left up to their own devices and often deliver faulty interpretations.

Many optical illusions still can’t be precisely explained. Nevertheless, they make us aware in a fascinating way of the extent to which our picture of the world depends on how our brain assesses incoming information.

Optical illusions are used in the field of medicine to diagnose epilepsy and migraine. In Rorschach tests, psychologists exploit the fact that we seek familiar structures even in random patterns. Or do you really believe that there’s a man in the Moon?


Credits: Prof. Dr. rer. nat. Michael Bach, Prof. Daniel Mojon, Prim. Priv. Doz. Dr. Siegfried Priglinger (AKH Linz)

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